Forderungsbeitreibung und Inkasso

Zahlt ein Schuldner eine Forderung nicht, so muss sich der Gläubiger einer zwangsweisen Forderungsbeitreibung bedienen. Hierzu benötigt er ein Urteil oder einen Vollstreckungsbescheid, aus dem die Forderung im Wege der Zwangsvollstreckung beigetrieben werden kann.

Dem Gläubiger stehen dabei mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Z.B. kann er die Zwangsvollstreckung durch den Gerichtsvollzieher, das vorläufige Zahlungsverbot durch das Gericht, die Pfändung von Gehaltsansprüchen oder auch die Eintragung einer Sicherungshypothek in die Wege leiten.

Der Anwalt kann nicht nur die außergerichtliche Beitreibung, sondern insbesondere auch die gerichtliche Beitreibung der Forderung durchführen. Dies ist ein entscheidender Vorteil zu privaten Inkassounternehmen, die insbesondere vor dem Landgericht nicht auftreten dürfen. Der Gläubiger ist gezwungen, sich bei der gerichtlichen Geltendmachung von Forderungen von über 5.000 € vor dem Landgericht von einem Anwalt vertreten lassen.

Wir bieten unseren Mandanten die vollumfängliche Betreuung der Forderungsbeitreibung beginnend mit der Zahlungsaufforderung des Schuldners, über das Mahn- bzw. Klageverfahren, bis hin zur Durchführung der Zwangsvollstreckung.

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Rückel & Collegen